Brunch in the City

 

Volles Haus bei „Brunch in the City“ mit Dr. Silke Launert

Thema: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein voller Erfolg war das Frauenfrühstück „Brunch in the City“ mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert. Das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ stand auf der Tagesordnung und über 50 interessierte Frauen waren in die ehemalige Gastwirtschaft Reichel zum Brunch gekommen, so dass der Veranstaltungsraum bis auf den letzen Platz gefüllt war. Viele leckere Häppchen waren von der Frauenunion und den Gemeinderatskandidatinnen der Stammbacher CSU vorbereitet worden. Bürgermeister Karl Philipp Ehrler erläuterte zunächst, wie das Familienparadies Stammbach weiter ausgebaut werden soll. „Ich werde dafür sorgen, dass mit einer Betreuung vor Schulbeginn, Verlängerung der Betreuungszeiten am Nachmittag und einem massiven Ausbau der Ferienbetreuung den Familien noch besser geholfen werden kann. Wer hat denn auch 12 Wochen Urlaub, um die ganzen Schulferien abdecken zu können“, so der Bürgermeister. Mit einer „Stammbach-Nanni“ wolle er ein Tagesmütternetzwerk aufbauen, um auch Familien mit besonderen Arbeitszeiten oder in Notlagen helfen zu können. „Wer Schicht arbeitet, als Krankenschwester am Wochenende Dienst hat oder im Verkauf erst um 20.30 Uhr heim kommt, der soll hier bei uns auch ein Netzwerk an Betreuung vorfinden, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich macht“, so Bürgermeister Ehrler.

Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert berichtete aus ihrer eigenen Erfahrung als berufstätige, zweifache Mutter. „Es ist schon anstrengend, wenn man als Mutter sich immer wieder für die Berufstätigkeit rechtfertigen muss, und das vor allem gegenüber anderen Frauen.“. Außerdem musste sie feststellen, dass zwischen den landläufigen Vorstellung über die mit kleinen Kindern anfallende Arbeit und der Praxis ein himmelweiter Unterschied besteht „Wenn ein Richter entscheidet, dass eine Mutter mit 2 kleinen Kindern ganztags arbeiten kann, weil ja entsprechende Tagesstättenplätze zur Verfügung stehen, zeigt das nur, dass er sich nie hauptverantwortlich um Kinder kümmern musste.“ Aus diesem Grund müssen Frauen sich politisch engagieren, damit in der Gesellschaft die Realität des Familienalltags stärker wahrgenommen wird.

Überraschungsgäste waren dann Landratskandidat Dr. Oliver Bär und seine Frau Dorothee mit den drei Kindern, die mit Beifall begrüßt wurden. Bär machte in seinem Grußwort deutlich, dass es ihm besonders um die Wahlfreiheit für Familien gehe. Für jeden Lebensentwurf müsse ein passendes Angebot in der Betreuung vorhanden sein. Und wer seine Kinder daheim großziehe, solle auch die Freiheit haben, das zu tun. Auf seinen Kreistagskollegen Bürgermeister Karl Philipp Ehrler eingehend, stellte er fest: „Sie haben hier in Stammbach einen Bürgermeister, um den sie viele beneiden. Nicht umsonst ist er stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender und einer der führenden Köpfe in der Kreistagsfraktion.“

In den Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass die CSU Stammbach und die Frauenunion mit dem Thema den Nerv getroffen hatten. So wurde angesprochen, dass die Räume der Nachmittagsbetreuung in der Schule dringend ausgebaut werden sollten. Auch die „Stammbach-Nanni“ stieß auf Interesse, so dass schon Einzelheiten über den Aufbau des Tagesmütternetzwerkes angefragt wurden. So klang die gelungene Veranstaltung auch erst am Nachmittag aus. 

1962238 227286477473263 713428658 o

Volles Haus bei „Brunch in the City“, dem kostenlosen Frauenfrühstück in Stammbach. Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert (rechts vorne) war zu Gast bei der Frauenunion Stammbach mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Frauenunionsvorsitzende Rosemarie Nietert (rechts) und die Gemeinderatskandidatinnen der Stammbacher CSU freuten sich über eine gelungene Veranstaltung unter Mitwirkung der „zugelassenen“ Männer, Bürgermeister Karl Philipp Ehrler (vorne) und Landratskandidat Dr. Oliver Bär (hinten). Dr. Bär war mit Frau Dorothee (halb verdeckt neben Dr. Bär), der Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Zukunft und seinen drei Kindern gekommen. Also genau passend zum Thema.