Politscher Aschermittwoch der CSU Stammbach

Politischer Aschermittwoch der CSU in Stammbach

Volles Haus bei der Abschlussveranstaltung – Heringe waren ausverkauft!

Als Abschluss des Wahlkampfes hat die CSU Stammbach am Aschermittwoch zum Heringsessen ins Sportzentrum geladen. Viele interessierte Stammbacher nutzen die Gelegenheit die Kandidaten der CSU-Liste kennenzulernen und sich über deren Ziele zu informieren. Der Gastraum war bis zum letzten Platz besetzt. Und obwohl die Wirtin eine große Menge Heringe eingelegt hatte, reichten sie letztlich doch nicht für alle Gäste.

Patrick Knopf als CSU-Vorsitzender führte durch das bunte Programm des Abends. Besonders positiv wertete er den bisher fairen Verlauf des Wahlkampfs. „Im Gemeinderat muss man zusammenarbeiten. Das ist schwierig, wenn man vorher verbal aufeinander eindroschen hat, als ob es die Zeit nach der Wahl gar nicht gäbe.“

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Als erstes startete der Kandidaten-Countdown, bei dem sich alle Kandidaten nochmals vorstellten. Spezielle Aufmerksamkeit erregte dabei Rolf Zander, der zwei besondere Ziele auf seinem Wunschzettel für die Kommunalpolitik hatte. Zum einen wies er auf die problematische Situation beim nächtlichen Personennahverkehr hin. Unverständnis äußerte er dafür, dass man in den AST nachts in Friedmannsdorf nur in Fahrtrichtung Münchberg einsteigen kann obwohl er danach noch Fleisnitz, Tennersreuth und Mödlenreuth anfährt. Rolf Zander schlug vor in Friedmannsdorf den Zustieg in Richtung Mödlenreuth zu gestatten und noch kurz einen Schlenker über Stammbach (Bushaltestelle Siedlung) zu fahren. So hätten die Stammbacher Jugendlichen eine Möglichkeit, mit dem AST von Friedmannsdorf nach Hause zu kommen, ohne den Umweg über Münchberg nehmen zu müssen. Angesichts der steigenden Strompreise machte er außerdem darauf aufmerksam, dass es in Deutschland bereits Gemeinden gibt, die sich selbst mit Strom versorgen und damit von den großen Stromfirmen unabhängig sind. Dort kostet die Kilowattstunde nur 17 Cent und damit 10 Cent weniger als in Stammbach. Stammbach hätte den Vorteil, dass das Stromnetz zumindest im Hauptort bereits den Stammbachern selbst gehört. Und an guten Tagen im Jahr 2012 wurde in Stammbach bereits mehr Strom produziert als verbraucht. Er regte daher an, zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen auch Stammbach sich von den Fremdanbietern lösen kann und die Entwicklungen in diesem Bereich aufmerksam zu verfolgen.

Danach wurden Anregungen aus dem Ideenkasten vorgestellt. Dieser Ideenkasten war bei den AnsprechBAR-Veranstaltungen aufgestellt und die Stammbacher Bürger hatten ihn eifrig mit Vorschlägen und Anfragen gefüttert. Neben der Errichtung einer Spielstraße im Weißensteinblick, ein Wunsch von dort lebenden Kindern, wurde die Gründung eines Senioren-Lenkungsausschusses angeregt. Es gab Anfragen zur Verkehrsabsperrung am Jugendtreff, zum schnellen Internet, der räumlichen Erweiterung der Schulkind-Betreuung und vieles mehr. Alle eingegangenen Karten werden nun von der CSU und Ihren Kandidaten abgearbeitet, d.h. auf Umsetzbarkeit geprüft und an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Wer seinen Namen angegeben hatte, wird außerdem in den nächsten Tagen eine persönliche Antwort erhalten.

Zuletzt wurde die druckfrische „Stammbacher Zeitung“ an die Anwesenden verteilt. Karl Philipp Ehrler war der Stolz auf das CSU-Blatt deutlich anzumerken: „Sachlich, voller Informationen über die Kandidaten und zu Themen, die die Stammbacher bewegt. Dabei ansprechend gestaltet und gut lesbar geschrieben. Wer sich über uns und unsere Ziele informieren möchte, damit machen wir es ihm leicht“. Und so herrschte in der Gaststätte am Ende der Veranstaltung erstaunliche Ruhe, da alle mit Blättern und Lesen beschäftigt waren.